Freitag, 24. April 2015

In eigener Sache - unsere neue Webseite




In den letzten Monaten haben wir neben unseren Projekten vor allem unsere Webseite völlig neu gestaltet und überarbeitet.

Einige Erfahrungen, die wir in Enterprise Social Konzepten gemacht haben, sind mit eingeflossen.

Der Slider fokusiert auf die aktuellen Themen auf die sich Enterprise Social Projekte heute konzentrieren.

Und schließlich haben wir unseren Fokus etwas erweitert. Das Thema Datenschutz und der Umgang mit vertraulichen Daten nimmt gerade in Enterprise Social Projekten einen sehr hohen Stellenwert ein. Wir wollen dem Rechnung tragen. Seit einiger Zeit arbeit wir sehr eng auch mit deutschen Herstellern von Social Intranet Lösungen zusammen.
Wir integrieren Cloudlösungen für Enterprise Social Projekte von deutschen Herstellern und Providern.
Das garantiert den hohen Sicherheitsstandard Deutschlands und Europas.

Die Informationen unserer neuen Seite werden neben der traditionellen Navigation vor allem über Kategorien, Tags und einer Matasuche verfügbar gemacht.

Hier gehts zu unserem neuen Konzept ...




Montag, 9. Februar 2015

ConnectED 2015 – Kapital der Community verspielt?

Der Letzte macht das Licht aus

Mit einem letzten Blick zurück haben wir uns von der IBM ConnectED 2015 verabschiedet. Eine Woche nach der Konferenz will ich das zusammenfassen, was bei mir als persönlicher Eindruck hängen geblieben ist.
Und da dominiert leider ein fahler Beigeschmack darüber, dass IBM ganz offensichtlich den großen Nutzen seiner „Lotus“ / Groupware Community nicht zu schätzen weiß. Bei allem Respekt vor den Leistungen der IBM im Social Business Umfeld.
Persönlich finde ich, dass eine derart loyale und motivierte Community, der die IBM in der Vergangenheit schon einiges zugemutet hat, mehr Respekt verdient hat. Ich spreche von der „Lotus-Fan-Gemeinde“, „Überzeugungstäter“, die das Konzept Groupware mit Domino und Notes leben, und es wohl schon seit einiger Zeit aufgegeben haben, zu verstehen, weshalb IBM sie so stiefmütterlich behandelt.

Doch auf dieser ConnectED hat IBM aus meiner Sicht den Vogel abgeschossen!

Sparmaßnahmen, die an Peinlichkeit nur noch schwer zu übertreffen sind. Und Fehlplanungen was Kapazitäten und Teilnehmerzahlen anging. Und das alles bei stabilen Teilnehmergebühren! Das traditionelle Event am Mittwoch sowie die freien Getränke zum Partnerevent zu streichen, kann man ja noch irgendwie verschmerzen. Aber 1,5 Konferenztage und Konferenzkapazitäten bei gleichem Preis zu streichen, ist für mich nicht mehr akzeptabel.

SESSION IS FULL

Dieses Schild haben einige Konferenzteilnehmer leider zu oft sehen müssen. Was war nur los mit dem Team, das bisher die Connect / Lotusphere so großartig organisiert hatte? Falls es wirklich daran liegt, dass IBM sich die Connect nicht mehr leisten kann, wäre sie besser beraten gewesen, die Konferenz gleich im Vorfeld abzusagen.
So jedenfalls kommt nur Frust auf. Und wer kann schon mit Frust im Bauch die Botschaft von Innovation, Beständigkeit und Verlässlichkeit überzeugend vor sich selbst und seinen Kunden vertreten?

Schade IBM! Etwas mehr Einfühlungsvermögen habe ich schon erwartet.

Zukunft ungewiss

Auch was die Zukunft der ConnectED angeht hat IBM die Konferenzteilnehmer im Dunklen gelassen. Die traditionelle Einladung „See You in Orlando … - 2016“ gab es jedenfalls nicht. Neben vielen anderen Gerüchten kursierte, dass die ConnectED wohl zukünftig in einer IBM Großveranstaltung in Las Vegas aufgehen wird. 

Ob das Kapital der Groupwarecommunity so nutzbringend für alle angelegt ist, bleibt abzuwarten.

Ebenso, ob wir uns „next year in Las Vegas“ sehen werden … .


### Nachtrag 13.02.2015 ###

Auf der socialBiz USER GROUP gibt es eine kleine Umfrage zur "Connect 2016". Nur eine Frage aber vielleicht eine entscheidende ... .

Hier der Link: Umfrage Connect 2016

Ihre Meinung ist wichtig!

Donnerstag, 1. Januar 2015

Willkommen 2015!

Ich wünsche allen ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2015! 

Auf die bevorstehenden Colllaboration Projekte und deren Herausforderungen freue ich mich ganz besonders!!!

Freitag, 19. Dezember 2014

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten!






Frohe Weihnachten!






Und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015

Viel Erfolg und Glück!

Detlef Dietlein
Social Business Consultant

Donnerstag, 11. September 2014

IBM Connect wird IBM ConnectED

2014 hatte IBM noch den Plan die ehemalige Lotusphere und dann Connect fortzusetzen … .

Da hieß es noch vollmundig "see you in Orlando next Year January 25-29, 2015 – Orlando

Nun wird es eine ConnectED geben, die um einen Tag gekürzt wurde. Also vom 25. – 28. Januar.

Die IBM ist sich jedoch in einem treu geblieben. Der Name der Konferenz wurde wieder einmal geändert in "ConnectED". Ist das schon Innovation?

Aktuell ist die Registrierung für Frühbucher bis zum 3. Oktober frei geschalten.

Die Zielgruppe der ConnectED ist klar technisch orientiert.

"Specifically designed for technologists of all levels, including CIOs, IT managers and practitioners, this new event will

offer deep-dive technical sessions, demos, labs and roundtables, access to IBM technical experts, and more."

See You in Orlando!

Ich bin mal gespannt, ob es auch noch eine Connect?? 2016 geben wird … .

Dienstag, 9. September 2014

Erfolgreiche Social Business Einführung – ein agiler Prozess


Eine Social Business Einführung ist kein traditionelles IT-Projekt. Vielmehr geht es um einen Prozess der Veränderung in der Art der Zusammenarbeit untereinander und mit Dritten. Wie der Name Social Business vermuten lässt, geht es um die Interaktion im Arbeitsumfeld der Mitarbeiter einerseits, und andererseits darum, wie diese Zusammenarbeit zum Wohl des jeweiligen Unternehmens verbessert werden kann.
Entsprechend erfordern Social Business Projekte bereits in Ihrem Ansatz eine möglichst weitreichende Verankerung im Unternehmen. Es geht schließlich darum, eine neue Kultur der Zusammenarbeit zu entwickeln, die in Teilen mit bisher gelebten Wertvorstellungen (Silodenken) bricht.

Management-Entscheidung für ein Social Business Projekt

Social Business Projekte müssen einen definierten Nutzen für das Unternehmen stiften. Die Entwicklung konkreter betriebswirtschaftlich orientierter Zielvorgaben ist eine fundamentale Forderung. Entscheider und letztlich wir alle wollen einen Sinn, einen Nutzen in dem sehen, was wir tun oder unterlassen. Insbesondere dann, wenn wir uns aus unserer gewohnten Komfortzone bewegen sollen, um neues, bisher Ungewohntes zu tun.
Für Entscheider muss zusätzlich klar werden, dass Social Business kein Facebook für Unternehmen ist, in dem Katenvideos und Urlaubsbilder getauscht werden. Social Business muss einen Return on Invest in einem definierten Zeitraum erfüllen.

Die erste Zielgruppe eines Social Business Projektes ist also das Top Management und im weiteren Prozess der Implementierung das mittlere Management.
Eine zentrale Frage ist jedoch spätestens nach der Entscheidung, sich mit Social Business befassen zu wollen: WO UND WIE ANFANGEN?

Projektorganisation

Aus meiner Sicht sind Social Business Projekte weder klassische IT Projekte noch traditionelle Projekte. Vor allem können sie nicht mit den Methoden des klassischen Projektmanagements optimal realisiert werden. Ich bin überzeugt, dass die Methoden des agilen Projektmanagements wesentlich besser geeignet sind, die Lern- und Entwicklungsphasen innerhalb eines Social Business Projektes zu begleiten. Und dabei mit jedem Entwicklungsschritt einen sofortigen Nutzen für Anwender, Organisation oder Prozess zu generieren.

Projekt-Entwicklungsteam und Implementierung

Wir haben Social Business Projekte in drei elementare Schritte gegliedert:
  1. Erstellung eins Social Business Handbuches
  2. Technische Implementierung - Designprüfung
  3. Social Business Implementierung

Social Business Handbuch

In jedem der drei Schritte muss das Projekt-Entwicklerteam über spezifische Kompetenzen und Fähigkeiten verfügen. Das Social Business Handbuch beschäftigt sich in erster Linie mit den Rahmenvorgaben, Organisationsfragen, Zielvorgaben, der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung aber auch dem internen Kommunikations- und Marketingmodell einer späteren Social Business Implementierung.
Entsprechend sind hier Kompetenzen im Bereich Personal (Personalentwicklung, Recruiting), Organisationsentwicklung, Marketing, Interne Unternehmenskommunikation und übergreifendes Projektmanagement gefragt.

Technische Implementierung - Designprüfung

Im zweiten Schritt ist die technische Kompetenz gefragt. Hier geht es um Security-Policies, die Nutzung von mobilen Devices (BYOD), Betreibermodelle, technisches Enablement, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit aber auch um die Integration in bestehende Systeme und damit letztlich auch um die Auswahl der präferierten Social Business Applikation. Die Rahmenbedingungen für die Auswahl der Lösung werden über das bereits erarbeitete Social Business Handbuch vorgegeben.
Kompetenzen, die hier im Projektentwicklungsteam benötigt werden liegen im Bereich der IT (Netzwerk, Organisation), Security, Applikationsentwicklung, Schnittstellen(programmierung), Virtualisierung …

Social Business Implementierung

Im dritten Schritt der eigentlichen Implementierung bilden wir ein Kernteam (Core-Team), das die Devisions, Standorte, Abteilungen, Funktionen repräsentiert, die im Social Business Handbuch definiert wurden. Die Erarbeitung von Use Cases, der Austausch von Best Practises, die Substitution von Applikationen bzw. die Vereinfachung von Abläufen steht hier im Mittelpunkt. Das Kernteam stellt gewissermaßen einen Querschnitt der Einheiten im Unternehmen dar, in denen die Social Business Implementierung aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen heraus ihren Beginn nehmen sollte.
Die Kompetenzen liegen hier in der Fachabteilung, Prozessorganisation, Organisationsentwicklung, Projektsteuerung.

Agiles Projektmanagement

Das agile Projektmanagement wurde zur Optimierung von Softwareprojekten entwickelt. Im Gegensatz zu traditionellen Projektsteuerungsverfahren, wird hier die Verantwortung für die Entwicklung der Projektergebnisse an das Entwicklungsteam delegiert. Die Abstimmung mit dem Auftraggeber übernehmen ein Moderator sowie das gesamte Entwicklungsteam. Die einzelnen Projektergebnis-Schritte müssen jeweils sofort nutzbar sein. Nach jedem einzelnen Projektergebnis-Schritt werden drei Fragen beantwortet:
  1. Kann für die zukünftige Arbeit etwas besser gemacht werden (Prozessbetrachtung)?
  2. Ist das erreichte (Teil-)Ziel nutzbar?
  3. Müssen an den geplanten Projektergebnis-Schritten Änderungen vorgenommen werden?
Die Reflektion und schnelle Reaktion auf Änderungsbedürfnisse des agilen Projektmanagements spiegeln den Entwicklungsprozess des Einzelnen, der Organisation und spezieller Zielgruppen, die ein Social Business Projekt leben (wollen), am besten wieder.
Wir orientieren uns hier im Wesentlichen an Rahmenwerk Scrum®. Die hier vorgestellten Spotlights erheben natürlich nicht den Anspruch das Scrum-Konzept umfassend zu beschreiben. Für einen ersten Überblick kann "Der Scrum Guide" von Ken Schwaber und Jeff Sutherland dienen.

Social Business die Basis erfolgreicher Weiterentwicklung

Auch wenn es sicher leichter ist, eine Social Business Plattform zu installieren und dann zu schauen, was passiert, ist der beschriebene aufwändigere Weg, der des zukünftigen Erfolges. In den ersten Gesprächen mit Kunden hören wir immer wieder "… wir wissen, dass wir mittelfristig nicht um das Thema Social Business herum kommen werden aber … ".
Die Argumente nach dem "aber" werden dann immer bedeutungsloser, wenn der direkte Mitbewerber in seiner Entscheidung für ein Social Business Konzept schneller ist. Oder wollten Sie heute gerne in einem Unternehmen arbeiten, das stolz darauf ist, gerade Telefax eingeführt zu haben?
Auch auf die Gefahr, dass sich das vielleicht etwas platt angehört hat … .
Aber Social Business ist die Form der Zusammenarbeit, die die kommenden Mitarbeiter und Führungskräfte gewohnt sind – und nicht Telefax!

Und Social Business ist ein Prozess – keine reine Softwareinstallation und Bereitstellung.

Samstag, 19. Juli 2014

Android 4.4.2 - Zugriff auf externe SD Karte eingeschränkt

Mit dem Update auf Android 4.4.2 hat Google die Schreibrechte auf externe SD-Speichermedien eingeschränkt.
Nur noch autorisierte Apps können schreibend auf die SD-Karten zugreifen.
Leider habe ich das erst nach längerer "Fehlersuche" herausgefunden!
Insbesondere Drittanbieter wie Fileexplorer können keine Daten mehr kopieren.

Ich habe Samsung Note 3 und den Tablet Note 10.1 im Einsatz.
Mit dem update bin ich nicht mehr in der Lage, mit Apps von Drittanbietern Dateien auf die SD Karte zu schreiben.
Mit dem Samsung eigenen Dateiexplorer geht es jedoch noch.

Um das Problem zu lösen müsste man sich Root-Rechte am Device einrichten. Damit verliert man jedoch die Gewährleistung.

Um das Problem lösen zu können, habe ich folgende Apps gefunden:
KitKat External SD Card Patch
oder alternativ:
SD Fix

In den Kommentaren zu den Apps stehen wertvolle Hinweise! Am besten vor der Installation lesen!

Ich habe noch keine Erfahrungen, ob die Apps halten, was sie versprechen. Das muss jeder selbst für sich entscheiden ... .
Hier ist ein Artikel mit Hintergrundinformationen.
Auch im Android-Forum gibt es eine Reihe an hilfreichen Informationen!

Auch lesenswert.

Technisch geht es um die Datei "platform.xml" Im Verzeichnis "/system/etc/permissions"
Der Abschnitt "WRITE_EXTERNAL_STORAGE" muss um die Zeile <group gid="media_rw"/> erweitert werden..... Ohne Root-Rechte fehlt jedoch die Schreibberechtigung auf die Datei.


Bisher dachte ich, nur Apple entmündigt seine User. Mit dem Update auf Android 4.4.2 bin ich eines Besseren belehrt worden! HERZLICHEN DANK GOOGLE!!!

Die offizielle Begründung von Google, dass die Änderung aus Sicherheitsgründen erforderlich sei und externe Speichermedien wegen alternativen Cloud-Lösungen nicht mehr erforderlich seien, bedraf denke ich keiner weiteren Kommentare!